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Manfred Metzner und Michael M. Thoss
Herausgeber
Die Pierre Verger Stiftung liegt in einem jener schnell
gewachsenen Vororte von Salvador da Bahía, unweit
der Schnellstraße Vila América, mit der
die Küstenstadt ihre Fühler bis ins Hinterland
ausstreckt. Das ehemalige Wohnhaus Vergers, das der
weltläufige Fotograf 1960 erwarb, beherbergt heute
sein Archiv mit Aufnahmen aus vier Jahrzehnten und fünf
Kontinenten.
Als wir vor einigen Jahren das einstöckige Haus
zum ersten Mal betraten, schien sein Bewohner nur vorübergehend
abwesend zu sein, als sei er gerade wieder einmal auf
Reisen: Die Läden vor den scheibenlosen Fenstern
waren in der Mittagshitze geschlossen, seine mit Klebeband
notdürftig reparierte Brille lag wie zufällig
auf dem Holzschreibtisch; daneben das schmale und bezogene
Bett, das er sich erst in den letzten Jahren zugelegt
hatte. Vergers handschriftlich kopierte Briefkorrespondenz
in einer Kleiderkommode, seine umfangreiche Privatbibliothek
auf Metallregalen und ein an Negativen überquellender
Archivschrank bezeugten nicht nur seinen asketischen
Lebensstil und Ordnungssinn, sondern auch den Respekt
von Freunden vor dem 1996 verstorbenen Meister.
Heute sind die meisten der rund 62.000 verbliebenen
Negative digitalisiert und sogar über die Homepage
der Fundaçao Pierre Verger zugänglich.
Beim Betreten empfängt den Besucher das freundliche
Lächeln einer Mitarbeiterin und eine Auswahl an
Büchern und Katalogen, welche die Stiftung in den
letzten Jahren herausgegeben hat. Auch in die Altstadt
Salvadors ist Pierre Verger zurückgekehrt. Dort,
nicht weit von seiner ersten Wohnung am Pelourinho entfernt,
hat die Stiftung vor wenigen Monaten eine Fotogalerie
eröffnet.
Als Pierre Verger im August 1946 mit dem Dampfschiff
von Rio de Janeiro kommend in Salvador an Land ging,
hatte er innerlich bereits seit langem mit Europa und
dem Pariser Großbürgertum, dem er entstammte,
abgeschlossen. Der fotografierende Nomade wurde vom
Charme der einstigen Hauptstadt Brasiliens und ihrer
Bewohner derart in den Bann geschlagen, dass er sie
für die nächsten 50 Jahre zu seinem Lebensmittelpunkt
und zur Ausgangsbasis zahlreicher Reisen nach Afrika
wählte. In Bahia fand er herzliche Aufnahme in
der Künstlerboheme, wurde enger Freund des Schriftstellers
Jorge Amado, des Bildhauers Mario Cravo, des Malers
Carybé und des Volkssängers Dorval Caymmi.
Die Möglichkeit, sich von Fremden akzeptiert zu
fühlen und in ihrer Gemeinschaft aufgehen zu können,
war eine Grundbedingung für Vergers fotografisches
Schaffen. Darüber hinaus musste Bahia für
einen den 2. Weltkrieg fliehenden Europäer geradezu
als Gegenentwurf zu dem von Krieg und Völkermord
gezeichneten Kontinent erscheinen: "In ganz Brasilien
herrscht ein großzügig toleranter Geist,
doch in Bahia scheinen sich die Rassenbeziehungen am
herzlichsten gestaltet zu haben. Alle religiösen
Äußerungen genießen weitgehende Toleranz,
so dass der Kult um gewisse afrikanische Gottheiten
sich bewundernswert echt zu erhalten vermochte..."
[1]
Vergers Werk veranschaulicht auf vielfache Weise das
gemeinsame afrikanische Erbe Brasiliens, der Karibik
und Nordamerikas wie es sich bis heute in Musik und
Tanz, in Architektur, Kunst und Küche ausdrückt.
In seinen faszinierenden Fotografien und Schriften über
die afro-brasilianischen und karibischen Religionsgemeinschaften
beschreibt Verger die wechselseitigen Einflüsse
im transatlantischen Dreieck bis in unsere Gegenwart
hinein. 12 - 15 Millionen Sklaven sollen nach Studien
der UNESCO von Europäern aus Afrika in die sogenannte
Neue Welt deportiert worden sein, circa 40% davon nach
Brasilien. Das kollektive Gedächtnis an diesen
größten Menschenraub der Geschichte wird
in den rituellen Praktiken des brasilianischen Candomblé *),
haitianischen Voodoo oder der kubanischen Santería
wachgehalten. Verger erkannte, dass durch diese rituellen
Praktiken beide Seiten des Atlantiks seit rund vier
Jahrhunderten in einem kulturellen Austausch miteinander
stehen.
In Europa ist Pierre Verger einem breiten Publikum
bis heute unbekannt. Dass die Rezeption seines Werkes
hier derart verspätet stattfindet, lag nicht zuletzt
an Vergers Bescheidenheit. Eine Kommerzialisierung seiner
Fotografien zog er nie ernsthaft in Betracht. Journalismus
verstand er bestenfalls als Broterwerb und eine Möglichkeit,
seine privaten Forschungen über die afrikanischen
Gottheiten in der Neuen Welt weiter betreiben zu können.
In Deutschland wurden Leser auf Verger erstmals durch
Hubert Fichte und Leonore Mau aufmerksam, als diese
Mitte der 70er Jahre ihre collagehaften Impressionen
aus Brasilien, Haiti und Trinidad unter dem Titel Xango
und Petersilie veröffentlichten. Für
ihre Recherche diente ihnen auch Vergers Archiv als
Inspirationsquelle. Glaubt man den Mitarbeitern der
Stiftung, so verschaffte Verger den Beiden Zutritt zu
Candomblé-Zeremonien und deren höchsten
Würdenträgern. Allerdings fühlte sich
der mönchhaft zurückgezogene Fotograf später
zutiefst verletzt, als ihn Fichte in seinen Texten als
Homosexuellen outete. Fortan durfte der Name des deutschen
Schriftstellers in Vergers Gegenwart nicht mehr genannt
werden. Eine verpasste Gelegenheit könnte man heute
meinen, denn Fichtes Ansatz einer poetische Anthropologie
war der ästhetischen Annäherung Vergers an
seine Sujets geradezu wesensverwandt.
Im Unterschied zu den befreundeten Ethnologen vom Pariser
Musée de l’Homme Roger Bastide
und Alfred Métraux, die ihm ihre Texte zur Korrektur
vorlegten, war Vergers Herangehensweise bewusst undistanziert.
Er war das Gegenteil eines kühlen Beobachters und
benutzte das Objektiv seiner Kamera nicht als Trennscheibe
zwischen observiertem Objekt und interpretierendem Subjekt.
Sein geradezu obsessives Bestreben, dem eigenen großbürgerlichen
Milieu zu entkommen und sich extremen Situationen auszusetzen,
brachte ihn dazu, sich stets als Teil der eigenen Versuchsanordnung
zu begreifen. Seine Empathie war Methode. Mitgefühl
und Erstaunen verstand er nicht als Hindernis. Sie waren
Triebfedern seines Verständnisses und befähigten
ihn, sich in Andere hineinzuversetzen, um ethnische,
soziale und epistemologische Grenzen zu überschreiten
und sich dadurch - im Sinne Rimbauds - selbst als Anderer
erfahren zu können: "Um ehrlich zu sein, interessiert
mich die Ethnographie nur mäßig. Ich möchte
die Menschen nicht studieren als wären sie Käfer
oder exotische Pflanzen. Mir gefällt es, auf meinen
Reisen mit den Menschen zusammen zu leben und ihre unterschiedlichen
Lebensweisen kennen zu lernen. Denn ich habe mich immer
dafür interessiert, was ich nicht war oder was
ich bei den Anderen sein konnte." [2]
Diese intuitive Hinwendung zu seinen 'Subjekten' gleicht
einer ethischen Grundhaltung des Fotografen, die sich
besonders in seinen Porträts ausdrückt. Sie
unterscheidet seine Aufnahmen radikal von der ethnographischen
Fotografie mit ihrem vermessenden Gestus und obszönen
Blick auf das fotografierte Objekt. Verger dagegen war
jedem Voyeurismus abhold. Seine Porträtierten wirken
nie entblößt und selbst in der Dokumentation
ärmlichster Lebenssituationen - wie auf seiner
ersten Afrikareise 1935/36 - bewahren die Menschen ihre
Persönlichkeit und Würde. Der steigende Aufnahmewinkel
seiner umgehängten Rolleiflex spiegelt dabei symbolhaft
Vergers eigenen Blick wider: Nicht auf die Menschen
herab, sondern zu ihnen hinauf blickt das Objektiv seiner
Rolleiflex und verleiht den Porträtierten eine
geradezu heroische Haltung.
Vergers außergewöhnliche Fähigkeit,
sich seiner Umgebung anzupassen und den Menschen anzuverwandeln,
erfuhr seinen Höhepunkt 1953, als er sich in Ketou
(im heutigen Benin) als Babalao initiieren ließ
und den neuen Namen Fatumbi annahm. Dieser
Akt der 'Wiedergeburt' als ein Anderer- wie Verger es
in seinen Briefen und Erzählungen mehrmals beschrieb
- ließ einige Wissenschaftskollegen an seiner
Glaubwürdigkeit zweifeln. Théodore Monod,
Leiter des Institut Français d’Afrique
Noire (IFAN) in Dakar und Auftraggeber Vergers, teilte
ihm in knappen Worten mit, dass seine Forschungsgelder
nicht dazu bestimmt seien, aus französischen Ethnologen
'neue Heiden' zu machen. Es entbehrt nicht einer gewissen
Tragik, dass Vergers Fotografie einen Teil ihrer suggestiven
Kraft einbüßte, als er wissenschaftlich zu
arbeiten begann und seine 1966 fertiggestellte Promotion
über den Sklavenhandel zwischen dem Golf von Benin
und Salvador da Bahia vorbereitete. Demgegenüber
brachte ihm der Titel Babalao und die damit verbundene
Berechtigung, den Yoruba-Divinationskult Opele Ifa zu
praktizieren, einen enormen Prestigegewinn in Salvadors
afro-brasilianischen Religionsgemeinschaften ein. Sollen
doch die Begründer der ersten Bahianischen Candomblés *)
aus Ketou gekommen sein, das auch als spirituelle Heimat
der meisten Orisha *)-Kulte gilt.
In den darauffolgenden Jahren wurde Verger zum transatlantischen
Botschafter der bahianischen Candomblé-Gemeinden
in Westafrika. Bis 1979 führten ihn dreißig
Reisen nach Afrika. Er präsentierte seine Fotografien
und Tonaufnahmen von Candomblé-Ritualen in verschiedenen
traditionellen Yoruba-Gemeinschaften und zeichnete im
Gegenzug deren mündlich überlieferte Orisha *)-Mythen
und Kosmogonien auf. Damit erreichte Verger, dass sich
die Beziehungen zwischen beiden Seiten des Atlantiks
nach langer Zeit wieder intensivierten und die Herkunft
der afro-amerikanischen Kulte Candomblé *), Voodoo
und Santería sowie ihre Aktualität und Anpassungsfähigkeit
an die jeweilige Gesellschaft deutlicher sichtbar wurden.
Indem er zeigte, dass die in der Neuen Welt zu Gottheiten
aufgestiegenen Orishas *) in Afrika auf historische Gestalten
zurückgingen, wurde Verger für die Honoratioren
der miteinander konkurrierenden Glaubensgemeinden Salvadors
als Stammbaumforscher nahezu unentbehrlich. Darüber
geben neben seinem Meisterwerk Flux und Reflux
[3] auch seine Essays über freigekaufte Sklaven,
die wie die legendäre Priesterin Marcelina da Silva-Obatossi
zwischen beiden Seiten des Atlantiks pendelten, beredtes
Zeugnis ab. Es war daher nicht ungewöhnlich, dass
Verger bei einer Rückkehr aus Afrika von Delegationen
bahianischer Candomblés am Flughafen wie ihr
Abgesandter in Empfang genommen wurde.
Es ist ein historisches Verdienst Vergers und seines
Freundes Roger Bastide, aufgezeigt zu haben, dass das
kulturelle Selbstverständnis der Candomblés *)
nicht allein mit deren historischer Herkunft oder ethnischer
Zusammensetzung zu erklären ist. Dass die ehemaligen
Negersklaven auf der anderen Seite des Atlantiks ihre
Kultur vielmehr neu erfinden mussten und damit wesentlich
zur Modernität beider Amerikas beigetragen haben.
Ein Faszinosum der schwarzen Götter, die in ihrem
amerikanischen 'Exil' (Roger Bastide) oft mit katholischen
Heiligen synkretisiert werden, bestand für Verger
zweifelsohne in ihrer Eingebundenheit in Natur, Gesellschaft
und die menschliche Psyche. In seinem Buch Orixas
[4] vergleicht er nicht nur die 'Yoruba-Gottheiten in
Afrika und der Neuen Welt', so der Untertitel, sondern
ordnet ihnen auch menschliche Archetypen zu. Diese Archetypen
erlauben dem Einzelnen, eine direkte Beziehung zu seinem
Orisha *) aufzubauen und über ihn seinen eigenen Platz
in der Glaubensgemeinschaft zu finden. In diesem Universum
waltet nicht der eine unfehlbare Gott, dem sich alles
und alle unterordnen müssen. In dem afro-brasilianischen
Götterpantheon herrscht eine Vielfalt unterschiedlicher
und widerstreitender Stimmen. Der ranghöchste Gott
der Yoruba und ihrer brasilianischen Nachfahren ist
zum Beispiel Olorun *), der aber im Alltag der Gläubigen
nahezu keine Rolle spielt. Das Wenige, was man von ihm
zu wissen glaubt, ist dass er seinen Sohn Oxala damit
beauftragte, die Erde und die Meere sowie das erste
Menschenpaar zu erschaffen. Doch auch dieser Orisha *),
der mitunter als schwarzer Jesus abgebildet wird, weist
zutiefst menschliche Züge auf und verschläft
im Palmweinrausch beinahe den Schöpfungsauftrag.
Die Orisha *) und die ihnen zugeschriebenen Eigenschaften
haben komplementären Charakter, sie durchdringen
alle Lebensbereiche und rhythmisieren ihren Alltag,
von der Ernährung und Erziehung über traditionelle
Medizin bis zum Liebesleben. Im Candomblé wird
ein Denken in Analogien und Symbolen praktiziert, das
die Mythen im Ritual sinnlich erfahrbar macht und den
Gläubigen konkrete Handlungsanweisungen gibt: "Die
Mythen sind natürlich kollektive Vorstellungen,
die alle Macht von Traditionen besitzen. Gleichzeitig
sind sie Denkweisen, mit denen Realität erfasst
wird. Dasselbe gilt übrigens auch für die
damit verbundenen Riten, die Verfahren der Wirklichkeitsbewältigung
darstellen." [5]
Vergers Aktualität besteht darin, dass er die
religiösen Praktiken und kulturellen Synkretismen
in der afrikanischen Diaspora als Strategien der Identitätsfindung
und Wirklichkeitsaneignung erfasste. In jenen Jahren
der Dekolonisierung verstand er die afro-brasilianische
Gesellschaft einerseits als ein Gegenmodell zum europäischen
Kolonialismus und Rassismus andererseits aber auch zu
den aufkommenden ethnischen Nationalismen in den unabhängig
gewordenen Ländern Afrikas.
Was Pierre Fatumbi Verger an der Orisha-Verehrung in
der Neuen Welt faszinierte, ist nicht zuletzt der ihr
zugrunde liegende Kulturbegriff, der sich nicht auf
die Determiniertheit von Geografie, Klasse und Rasse
reduzieren lässt. Indem Verger als Europäer
selbst Teil der von ihm beschriebenen afro-brasilianischen
Lebens- und Glaubenswelt wurde, stellte er ihre Assimilationskraft
und ihren universellen Charakter unter Beweis. Natürlich
müssen Vergers Erfahrungen in ihrem historischen
Kontext gesehen werden. Sein Enthusiasmus in Bezug auf
die 'glückliche Verschmelzung' der Rassen, die
er in Bahia zu beobachten glaubte, mag vielen heute
idealisierend vorkommen. Nichtsdestotrotz erschließen
uns seine Fotografien und Studien ein gesellschaftliches
Integrationsmodell und geistiges Wertesystem, das im
Zeitalter neuer Glaubenskämpfe unterschiedlicher
Fundamentalismen zu einem toleranteren Verständnis
von multiethnischen und multireligiösen Gesellschaften
beitragen können.
Gleichzeitig enthält Vergers Werk auch eine immanente
Kritik an dem Selbstverständnis und Selbstbild
der brasilianischen Gesellschaft, die bis heute ihr
afrikanisches Erbe gerne verdrängt. Obwohl rund
die Hälfte der Bevölkerung afrikanische Vorfahren
hat und der Kulturminister Gilberto Gil ihre Präsenz
in den Medien - wo sie nur 1% der Mitarbeiter stellen
[6] - gesetzlich stärken möchte, bleiben Afrobrasilianer
in politischen und wirtschaftlichen Führungspositionen
weiterhin stark unterrepräsentiert. Vielleicht
helfen die Fotografien Vergers auch den Brasilianern
selbst, das Cliché von der blondgefärbten
Telenovela-Schönheit zu überwinden.
Anmerkungen:
1. |
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In: Camera, Nr. 10, Oktober 1954 |
2. |
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Interview mit Emmanuel Garrigues, in: L'Ethnographie , N° 109, S. 171; Paris Printemps 1991 |
3. |
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Flux et reflux de la traite des nègres entre le Golfe de Bénin et Bahia de Todos os Santos, du XVIIe au XIXe siècle; Paris 1968 |
4. |
|
Pierre Fatumbi Verger: Orixas. Deuses iorubás na Africa e no Novo Mondo; Bahia, 1981 |
5. |
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Roger Bastide: Le Candomblé de Bahia, S. 304; Paris 1958 |
6. |
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Nach Informationen der brasilianischen NGO Sociedade de Cultura Domabli |
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